Über

 

 

Dr.in Birgit Fritz

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 „Forscherin zwischen den Welten“

- würde mir wohl als erster Begriff einfallen, um mich zu beschreiben. Immer schon bei den Reisen, den Sprachen und dem Theaterspiel zu Hause, zog es mich früh aus dem engen Kontext meiner Jugend in die Welt. Daraus  entstanden ist ein durchaus eigen-williger, reicher Lebensweg, der mich großzügig mit Begegnungen beschenkte, mit Familie, mit Freundschaft, mit Kreativität.
Waren es in meinen frühen Jahren Mexiko und Neuseeland, die mich besonders prägten, so sind es in der zweiten Lebenshälfte Indien und Brasilien, wo ich familiäre Wurzeln spüre.
Kritisch und auf der Suche nach dem Sinn, inspirierten mich als Lehrerin, die ich in den 90er Jahren war, besonders Jiddu Krishnamurtis Briefe an seine Schulen und später, als Theaterpädagogin, Paulo Freire und Augusto Boal.
Danach war es in erster Linie, die Schule des Lebens, die mich interessierte.  Lehrend lernend, schweigend hörend, in bewegter Stille…..die Landschaften durch die es mich führte waren vielseitig: Kirgistan, die Navajo Nation, das Baskenland, Slowenien, Deutschland, Italien, Venezuela, Wales, Portugal, Senegal, Marokko, Schweden, die Türkei und schließlich immer wieder Brasilien und Indien. Die Menschen, mit denen ich an unterschiedlichem Orten arbeiten durfte, kommen ebenfalls aus der ganzen Welt und aus noch einmal so vielen Ländern mehr, von denen ich träume. Jordanien, Pakistan, Nigeria, Kenya, Japan, Argentinien………
Meine Reisen, immer in Zusammenhang stehend mit Theater, Performance und Ritual, mit Wachbewusstsein und Trance, führten mich auch zu den Guaraní, eine Begegnung, die seither in mir weiterlebt, und zur brasilianischen Tradition der Umbanda, die zu einem wichtigen Teil meines Lebens geworden ist.  Heimat.
Ich bin dankbar.